Meine Lieben heute habe ich für euch einen Text aus dem www gezogen.
Er ist so wundervoll und trifft genau das worauf es ankommt.
Die Sinne
"Damit euer Glück von Dauer ist, möchte ich euch einen Rat geben: Schärft eure Sinne!
Und zwar alle fünf: das Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Fühlen. Ich erkläre es euch:
Fangen wir an mit den Ohren: Versucht, immer herauszuhören, was der andere wirklich sagt, anstatt nur zu hören, was ihr hören wollt. Dann wird eure Ehe ein einziges langes, gutes Gespräch. Und dann könnt ihr euch auch ganz ohne Worte verstehen.
Kommen wir zu den Augen: Versucht, den anderen so zu sehen, wie er ist, und nicht so, wie ihr ihn sehen wollt. Zum richtigen Sehen gehört die richtige Distanz. Also lasst die Lupe weg! Bei einem Bild von Chagall oder bei Leonardos „Mona Lisa“ kommt es ja auch darauf an, die richtige Distanz zu finden, um dem Bild gerecht zu werden. Genau so ist es bei uns Menschen.
Und was hat Punkt drei, die Nase, mit dem Eheglück zu tun? Ganz einfach: Wenn man einen Menschen nicht mag, sagt man: „Den kann ich nicht riechen!“ – Bei euch hingegen ist es so:
Ihr habt den richtigen Riecher bewiesen, indem ihr euch gefunden habt. Jetzt, in der Ehe, braucht ihr einen Riecher dafür, wann der Partner gerade Nähe braucht oder lieber seine Ruhe will. Wann er reden möchte und wann nicht. Ihr braucht einen Riecher für die Stimmungen und Gefühle des anderen.
Der vierte Sinn, das Schmecken, hat auch mit der Nase zu tun, wie man weiß. Und mit Gaumen und Zunge. Wie ein fades Einerlei kommt uns manchmal der Alltag vor; so, als gäbe es den feinen Braten nur sonntags. Aber ein bisschen lässt sich da schon machen – wozu gibt es gute Gewürze? Damit kann aus einem schlichten Eintopf oder einer simplen Pasta schon mal eine raffinierte Delikatesse entstehen.
Also, ihr Lieben: eine Prise Humor hier, ein Schuss Toleranz dort, mit Liebe garnieren und mit Leidenschaft servieren – das genaue Rezept kennt ihr selbst am besten.
Der fünfte und vielleicht wichtigste Sinn für das Glück in der Zweisamkeit ist das Fühlen: Dass ihr viel füreinander fühlt und euch miteinander wohl fühlt, das sieht man. Geht auch in Zukunft so miteinander um, dass sich der andere akzeptiert fühlen kann. Wohlgemerkt: der andere. – Am Anfang ist die Liebe auf Eroberung aus. Was aber, wenn die Mauern erstürmt sind? Ist der eine jetzt ins Eigentum des anderen übergegangen? Nein."